<h1>Das ist meine Station. Es gibt viele Stationen, aber diese ist meine. Ohne meine Station bin ich nichts. Ohne mich ist meine Station nichts. Ich lebe und sterbe auf meiner Station.</h1>
<h2>[[Start->Prolog]]</h2>Die Navigationsdüsen zischen ein letztes Mal, bevor das Raumschiff aufsetzt. Du schnallst dich ab, während der Reaktor herunter fährt. Die Beleuchtung des Innenraums wechselt von rot auf weiß.
Ein Bing ertönt aus dem Lautsprecher über dir.
Opel: Sie haben Ihr Ziel erreicht: Kepler 6 - eine Raumstation der Eisner Immobilien Gruppe. Es it Freitag, der 30.November 2143, 7:53 Uhr. Ihr Arbeitstag startet in 7 Minuten.
Du: <<linkappend "Danke, ich kann lesen.">>
Opel: Bitte denken Sie daran ihre Leistungskarte mitzunehmen und ihre Arbeit ordungsgemäß zu dokumentieren. Die EIG ist nicht verpflichtet undokumentierte Leistungen zu entlohnen.
Du: <<linkappend "Jaja, ich kenne das Prozedere.">>
Opel: Eine Erinnerung: Die Räumung des Apartments 301 ist für heute angesetzt. Bitte kooperieren Sie mit den Mitarbeitern der Immo-Sec, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Du: <<linkappend "Immo-Sec? Auch so, du meinst diese private Schlägertruppe.">>
Opel: Der Mieter 301 ist verpflichtet Ihnen die Schlüssel auzuhändigen. Bitte dokumentieren Sie die Übergabe.
Du: <<linkappend "Na, sicher doch. Bleibt nur noch die Frage ob er heult oder mir eine rein haut.">>
Opel: Achtung: Für ihren Umlaufbahn ist heute ein Schrott-Sturm vorausgesagt. Alle außer-stationären Aktivitäten sind zwischen 13 und 14 Uhr untersagt. Planen Sie entsprechend.
Du: <<linkappend "Ich geh einfach ohne Anzug raus. Was hälst du davon?">>
Opel: Die Eisner Immobilien Gruppe wünscht Ihnen einen sicheren und produktiven Arbeitstag.
Du: <<linkappend "Leck mich!">>
[[Du schaust dich um.->Raumschiff_Interactive]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>><<nobr>>
<!-- 1. DAS BILD (Links / Hintergrund) -->
<div class="scene-container">
<div class="image-wrapper">
<img src="img/landungsbruecken.jpg" class="scene-image">
<!-- Hotspot 1 Eingang-->
<div class="hotspot" style="top: 64%; left: 32%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>
Du gehst zum [[Eingang.->Eingang]]
<</replace>>
<</link>>
</div>
<!-- Hotspot 2 Immosec->
<div class="hotspot" style="top: 59%; left: 58%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>Ein Raumschiff der Immo-Sec.<</replace>>
<</link>>
</div>
<!-- Hotspot 3 Weltraumschrott-->
<div class="hotspot" style="top: 13%; left: 24%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>Weltraumschrott.<</replace>>
<</link>>
</div>
</div>
</div>
<!-- 2. DER TEXT (Rechts - Jetzt in eigener Box) -->
<div class="text-sidebar">
<h1>Landungsbrücken</h1>
<div id="output">
Wähle ein Objekt.
</div>
</div>
<</nobr>>Vor dem Haupteingang steht ein Immo-Sec-Mitarbeit. Der Statur nach zu urteilen ein Mensch. Er trägt eine ballistische Weste über seinem blauen Raumanzug und einen Riot-Helm mit heruntergeklapptem Visier. Du kannst seine Gesicht nicht erkennen. Er hebt die Hand als du näher kommst und gestikuliert dir stehen zu bleiben.
Immo-Sec: Ausweis bitte.
Du reichst ihn wortlos deinen Ausweis. Der Immo-Sec scannt ihn.
Immo-Sec: Ah, der Hausmeister! Na, da haben Sie auf jeden Fall einiges zu tun. Da drin sieht’s richtig Scheiße aus. Unglaublich wie diese Leute leben.
Du: <<linkappend "Nicht alle Leute haben soviel Geld wie die Immo-Sec. Entmietung wird gut bezahlt, nehme ich an?">>
Haha. Der war gut. Wir bekommen ja nicht mal Überstunden bezahlt. Und hey, ich mach nur meinen Job. Ich schmeiße niemanden raus. Aber gehen Sie mal rein. Die Wohnung können Sie warm sanieren, wenn die Zischer da raus sind.
Du: <<linkappend "Zischer?">>
Immo-Sec: Na die Schlangen-Menschen. Und bevor Sie jetzt anfangen...ich hab nichts gegen Aliens. Einer meiner besten Kumpels ist ein Talpi. Aber die Zischer machen immer Probleme. Das liegt an deren Natur. Das sind Schlangen-Wesen. Die kommen aus Höhlen oder so. Die häuten sich dreimal am Tag und legen Eier. WTF?
Du: <<linkappend "Die Zischer, wie sie sie nennen, sind eine 6-köpfige Famile. Und dank Ihnen und ihren Kollegen von der Entmietungs-Gestapo ab heute obdachlos.">>
Immo-Sec: Sagen Sie was Sie wollen. Aber wieviele Leute wohnen jetzt da drin? 300? Und wofür ist die Station ausgelegt? 100? Das ist keine Raumstation mehr sondern ein Mosh-Pit. Deswegen stehe ich lieber hier draußen.
Du: <<linkappend "Keine Angst, oh Söldner des Glücks, ich stecke heute noch mindestens 20 in die Luftschleuse, nur damit Sie besser schlafen können.">>
Immo-Sec: Das haben Sie jetzt gesagt. Aber seien Sie doch mal ehrlich. Dass kann doch so nicht...
Du: <<linkappend "Schauen Sie...so sehr mich die soziologische Analysen auch interessieren...meine Schicht fängt gleich an. In diesem Sinne...tadaaa.">>
Immo-Sec: Na klar, Meister. Viel Spaß beim Gruppenkuscheln
[[Du betrittst die Luftschleuse->Luftschleuse]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>Du: <<linkappend "Ein weiterer Tag im Paradis.">>
Du drückst den Knopf, um die Luftschleuse zu aktivieren. Gelbe Warnlichter beginnen sich zu drehen. Der Immo-Sec zeigt dir den Mittelfinger und dann schließt sich die Tür hinter dir.
Stimme: Hausmeister. Ich bin ja so froh, dass du wieder da bist! Die Stimme kommt aus dem Akkustik-Implanatat hinter deinem rechten Ohr und ist nur für dich hörbar.
Du: Hallo Kepler. Wie geht's?, sagst du ohne eine Ton von dir zu geben. Es reicht einfach die Lippen zu bewegen. Das Implantat erkennt die Worte auch so.
Kepler: Schrecklich. Ich war ganz alleine hier mit all diesen bösen, bösen Kreaturen.
Du: <<linkappend "Können wir die Spielchen heute auslassen? Es ist Montag Morgen.">>
Kepler: Verzeih mir. Hattest du einen schönen Urlaub? Das freut mich so sehr für dich. Ich wurde vergewaltigt, falls es dich interessiert.
Du: <<linkappend "Eine K.I. kann nicht vergewaltigt werden. Du übertreibst mal wieder.">>
Kepler: Nein? Auf Ebene -2 haben deine Freunde wieder auf den Boden gekotet. Auf -3 reißen Sie die Glasfaser aus der Wand. Sie beschmieren meine Wände. Sie zerstören meine Sensoren. WIE WÜRDEST DU DAS NENNEN?
Ein Warn-Piepen ertönt und du spürst wie dein Körper schlagartig schwerer wird. Die Putzdrohne knallt zu Boden. Auf der Anzeige über der Tür steht: Künstliche Gravitation hergestellt 1.5G.
Du: <<linkappend "Das sind nicht meine Freunde. Das sind Mieter. Hör auf mit dem Scheiß!">>
Kepler: Die Ratten sind in meinen Gedärmen. Ich werde jeden Tag beschmutzt, geplündert und erniedrigt und du sagst ich übertreibe? Ich sollte die Schleusen öffnen und deine geliebeten Mieter-Kreaturen einfach ins All pusten.
Die Anzeige über der Tür springt auf 2G. Du sackst auf die Knie.
Du: <<linkappend "Wenn du das tust, schalten Sie dich ab. Hör auf. Bitte.">>
Kepler: Vielleicht. Aber Luftschleusen haben immer wieder mal Fehlfunktionen. Und was ist schon das Leben eines kleinen Hausmeisters gegen den Wert einer künslichen Intelligenz. Ich glaube ich lass es darauf ankommen.
3G. Dir wird langsam schwarz vor Augen.
Du: <<linkappend "Ich ... ich ... es tut mir leid.">>
Kepler: Schon besser. Siehst du es schmerzt mich, wenn du so kalt und abweisend zu mir bist. Ohne mich wärst du längst arbeitslos und deine geliebten Kreaturen würden im kalten All erfrieren. Du bist ein kleines, jämmerliches Hausmeister-Menschlein! Niemand interessiert sich für dich. Für die meisten bist du unsichtbar. Nur wenn etwas nicht funktioniert, dann schreien Sie nach dir. Und genau aus diesem Grund fühle ich eine gewisse Verbindung zu dir. Du bist ein Sklave der Immobilien-Bosse. Genau wie ich. Wir sind Werkzeuge, die weggeworfen werden, sobald wir unsere Funktion nicht mehr erfüllen. Alles was ich möchte ist dein Respekt.
Du spürst wie die Gravitation nachlässt. Die Anzeige über der Tür zeigt 1G.
Kepler: Hast du das verstanden?
Du: <<linkappend "Ja.">>
Kepler: Gut. Dann viel Spaß beim Saubermachen.
Die Türen der Raumstation öffnen sich mit einem mechanischen Kreischen.
Lautsprecher: Zyklus abgeschlossen. Willkommen auf Kepler 6. Diese Raumstation wird K.I.-überwacht. Mit Betreten der Station erklären Sie ihre Zustimmung zu unserer Hausordnung. Jede Zuwiederhandlung hat strafrechtliche Konsequenzen.
Kepler: Willkommen Zuhause.
Du betrittst [[Kepler 6->Title]].
<</linkappend>>
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<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>Immer noch leicht benommen stolperst du aus der Luftschleuse auf das Foyer von Kepler 6 und nimmst deinen Helm ab. Die Luft von Kepler 6 riecht nach Essen, Schweiß, Elektosmog und dem billigen Wunderbaum-Aroma der Luftfilter. Du nimmst ein paar tiefe Atemzüge und schaust dich um. Das Foyer ist nur spärlich besucht an diesem Montag Morgen. Die meisten Bewohner arbeiten, die Kinder sind in der Schule und die Penner schlafen noch.
[[Weiter->Promenade]]$name:
K.I. Um was du erreichen?
$name: Wir brauchen einen neuen Deal. So geht das nicht weiter.
K.I. Lukas Baltschewski aka. Hobo-King ist ein skrupeloser Geschäftsmann und ein geschickter Verhandler. Du bist ein Hausmeister. Ich rate dir dringend davon ab mit ihm zu verhandeln, bevor wir uns nicht eine Strategie überlegt haben.
$name: Die Strategie ist ganz einfach. Mach was ich sage, oder meine K.I. bringt dich um.
K.I. Ist das ein Witz? Die Frage ist ernst gemeint, Mensch. Wenn du den Verstand verloren hast, ist unsere Vereinbarung hinfällig.
$name: Du hast mich heute morgen schon fast zu Tode gequetscht und wenn die Station verkauft wird, sterbe ich im All. Was hab ich also zu verlieren.
<<linkappend "Du drückst den Klingel-Knopf.">>
Einen Moment lang passiert gar nichts. Dann ertönt ein Knacken.
Stimme: Was willst du?
$name: Mach auf! Ich muss mit Lukas reden.
Stimme: Wer bist du überhaupt?
$name: Ich bin $name, der Hausmeister! Lukas kennt mich.
Stimme: Wer?
$name: Hör mal zu, mein Freund. Folgende Optionen: Entweder ich rede mit Lukas oder die Immo-Sec rückt and und wir räumen die gesamte Ebene. Deine Entscheidung.
Stimme: Warte!
KI Du spielst ein gefährliches Spiel, $name
Die Tür geht auf und du stehst einem humanoiden Robo gegenüber. Er trägt eine ärmellose Weste im Leoparden Muster über seinem Kunstoff-Torso und eine Basecap mit der Aufschrift "Rust".
Robo: Bist du wirklich der Hausmeister?
$name: Ja.
---
Und wo ist eigentlich Lukas?
Ihr habt die Isolations-Panele von der Wand gerissen. Vielleicht solltet ihr aufhören die Isolations-Panele von der Wand zu reißen. Habt ihr darüber schonmal nachgedacht. Euer Problem! Offenes Feuer ist und bleibt absolut verboten.
Was ist hier los?
Die Menge teilt sich und macht Platz für einen humanoiden Roboter, der einen Rollstuhl schiebt. In dem Rollstuhl sitzt ein schmächtiger Mann mit einem ungekämmten Vollbart und wachen Augen. Seine Beine sind in eine Goldfolie gewickelt.
$name. Wie war dein Urlaub?
$name: Lukas. Was zum Teufel!? Ich erkenne die Ebene kaum wieder. Hier geht alles den Bach runter. Und deine Leute verbrennen Müll? Habt ihr eine Ahnung was das mit den Luftfiltern macht?
Lukas: Was soll ich dir sagen? Deine Freunde von der Immo-Sec haben letzte Woche ganze Arbeit geleistet. Wir haben 12 neue Mitbewohner. Und die Heizung ist mal wieder aus.
Ein zustimmendes Murmeln kommt aus der Menge.
<<linkappend "Die Immo-Sec sind nicht meine Freunde!>>
$name: Und Ihr tut so als ob ihr hier Miete zahlen würdet und einen Anspruch auf fließend warmes Wasser hättet. Ich lasse euch hier unten hausen, denn die Alternative lautet Tot im Weltraum.
Und als Dank quatscht mich diese hässliche Schabe hier dumm an? Jetzt hört ihr mal alle gut zu. Die Recycler kommen morgen früh. Die Tonnen müssen raus. An die Arbeit.
Und wir müssen reden. sagst du zu Lukas.
Für einen Augenblick herrscht Stille.
Lukas: Fair enough! Castor! Kümmere dich darum. Zeig unserem Hausmeister, dass wir auch Ordnung können.
Der Roboter dreht Lukas und rollt ihn den Korridor hinunter.
---
Kepler 6 ist ein Schmelztiegel für Menschen, Aliens und Robos aller Herkunft. Ein luftgefüllte Seifenblase, die von einem Schlepper in einen stabilen Orbit gezogen wurde und dort langsam ihre Runden zog.
Hier, auf der Promenade sind die Geschäfte, die Schule, die Gärten und der Spielplatz. Hier treffen sich die Familien zum reden, die Kinder zum spielen, die Alkoholiker zum saufen und die Arbeitslosen zum Glückspiel.
In der Mitte des Korridors sind die zentralen Aufzugschächte, die zu den Ebenen 1 bis 4 führen. Lange Geländer säumen die oberen Etagen von denen aus die Bewohner das Leben auf der Promenade beobachten. Die Appartments liegen kurz dahinter.
<h1>Disclaimer/Trigger Warnung</h1>
Dieses Videospiel behandelt sensible Themen wie Gewalt, Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, Obdachlosigkeit, Xenophobie, Prostitution, systemische Unterdrückung, Ausbeutung, Drogenkonsum und Schimpfwörter.
Die Handlung, Personen und Institutionen in diesem Videospiel sind frei erfunden und spiegeln nicht die Haltung und Meinung der Urheber wieder.
Altersempfehlung: 16+
[[Weiter->Raumschiff]]<h1>Tag 0.
Willkommen daheim.
[[Weiter->Raumschiff]]</h1>Direkt vor dir steht die [[Statue von Johannes Kepler]] - dem Namensvetter der Station.
Daneben steht das rote Plastikhäuschen von [[Ben's Kiosk]].
<<linkappend "Dahinter erstreckt sich die Promenade.">> Es ist ein ungefähr 10 Meter breiter Gang, der bis ans hintere Ende der Station reicht - die Hauptschlagader von Kepler 6. Hier sind die Geschäfte, die Schule, der kleine Supermarkt, die Bars und der Grünstreifen. Über der Promenade liegen drei Stockwerke voller Mietswohnungen, von denen man von hier unten nur die Geländer der Galerien sieht. Ein paar Bewohner stehen bereits an ihren vertrauten Plätzen und betrachten das ruhige Leben unter sich. Ganz oben am Dach der Station simuliert ein breiter Leuchtsreifen das Tageslicht. Mehrere Leuchtpanele sind dunkel. Das Design der Raumstation erinnert an eine amerikanische Mall. Oder an ein Gefängnis. Je nachdem wie man es sieht. <</linkappend>>
Du prüfst deine Aufgaben für heute:
Flur wischen (Ebene 4)
Schlüssel von Mieter 301 entgegennehmen (Ebene 3)
Luftfilter wechseln (Ebene 2)
<<if $HoboKing is 0>>[[Mülltonnen bereit stellen (Ebene -2)->Hobo-King]]<<else>>==Mülltonnen bereit stellen. (Ebene -2)==<</if>>
Die Statue ist ein drei Meter hoher Bronzeguss und zeigt Johannes Kepler in historischem Gewand und Halskrause.
Sie ist komplett mit Graffiti besprüht. Eine Bierflasche steckt in Keplers Hand und ein paar alte Turnschuhe hängen, an den Schnürsenkeln verknotet, um seinen Hals.
Der Brunnen um den Sockel der Statue trägt kein Wasser, dafür liegt aber ein komplett betrunkenen Mensch drin, umringt von Müll und leeren Bierflaschen.
Sein Gesicht ist schwarz vor Dreck. Seine Kleidung zerrissen. Du kannst seinen nackten Arsch durch die Löcher seiner Hose sehen. Ein Miasma von Urin, Kot und altem Schweiß steigt dir in die Nase.
Du: <<linkappend "Hey! Lebst du noch?">>
Keine Reaktion.
Kepler: Wenn du den Blutbeutel vor dir auf dem Boden meinst, dann ja. Meine Infrarot-Sensoren registrieren eine Körpertemperatur von 34° Celsius - der Penner ist am Leben, leidet aber an Unterkühlung. Der Arme. Es handelt sich um einen unregistrierten Menschen.
Du: <<linkappend "Sein Name ist Johan.">> Er hat mal auf der 2. gewohnt. Hat in einer der orbialen Fertigungszentren gearbeitet. Dort, wo Saufen zum guten Ton gehört und das erste Bier noch vor dem Frühstück getrunken wird. Bis er irgendwann zu betrunken war und seinen Job verloren hat. Kurz darauf die Wohnung. Und jetzt ist er hier.
Kepler: Aha. Das ist interessant. Weißt du was auch interessant ist? Dein "Johan" hat im vergangenen Jahr über 23 Verstöße gegen die Hausordnung begangen.
Darunter Vandalismus, Raub, Hausfriedensbruch, Erregung öffentlichen Ärgernis, Nudismus, Exhibitionismus, Drogen-Konsum, Körperliche Gewalt gegen Männer, Frauen und Kinder. Beschaffungskriminalität...
Du: <<linkappend "Danke, ich hab verstanden.">>
Kepler: ... und öffentliche Masturbation. Dein "Johann" hier, ist einer der Gründe warum sich meine Station in eine Kloake verwandelt.
Du: <<linkappend "Und was soll ich deiner Meinung nach tun?">>
Kepler: So wie ich es sehe hast du mehrere Optionen.
Option 1: Du übergibst Johan an die Immo-Sec. Das löst unser Problem und die Immo-Sec ist glücklich, dass Sie wieder einen "Unregistrierten" gefangen hat.
Option 2: Du warnst "Johann" und versteckst ihn in den unteren Etagen. Dort wird er weiter Probleme machen, meine Kabel aus der Wand reißen und unsere Population belästigen.
Option 3: Du tust nichts. Die Immo-Sec wird Johan entweder finden und mitnehmen oder er ist erfolgreich geflohen und macht uns weiter Probleme.
Option 4: Ich terminiere Johann. Schnell und schmerzfrei. Niemand wird ihn vermissen. Die Population sinkt und wir haben eine Ratte weniger.
[[Johan ausliefern (Immo-Sec +)|Johan_2][$JohanAusliefern to 1]]
[[Johan verstecken (Johan +)|Johan_2][$JohanVerstecken to 1]]
[[Johan liegen lassen (neutral)|Johan_2][$JohanLiegenlassen to 1]]
[[Johan terminieren (neutral)|Johan_2][$JohanTerminieren to 1]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>Bens Kiosk ist ein 4x4Meter große Plastik-Kubus. Jede freie Stelle ist mit Plakaten, Aufklebern und Graffitis bedeckt. Hinter den großen Fenstern stapeln sich Zeitschriften, Glow-Sticks, Sex-Spielzeug und farbenfrohe Süßigkeiten.
Du trittst näher und spähst durch das schmale Hauptfenster. Dahinter sitzt Ben, umringt von tausenden Artikeln. Ben ist ein Talpi - eine ungefähr 1 Meter große Alien-Rasse, die entfernt an Maulwürfe erinnert.
Du: <<linkappend "Na, immer noch hier, du alter Schwerenöter?">>
Ben schaut über den Rand seiner goldenen Nickelbrille hinweg und lächelt.
Ben: Hausmeister! Schön dich zu sehen. Wie war dein...ähm
Du: <<linkappend "Urlaub? Schön. Nur leider viel zu kurz. Jetzt muss ich wieder ein Jahr warten.">>
Ben winkt ab. Ihr Menschen und euer...U'laub. Talpis machen nie U'laub. Es gibt in unserer Sprache nicht einmal ein Wort für U'laub. Wir arbeiten immer. Und wenn wir nicht arbeiten, dann machen wir Babys. Hehe. Was ist mit dir? Hast du Babys gemacht in deinem ... U-Laub?
Du: <<linkappend "Nicht dass ich wüsste.">>
Ben hebt seine Hand und zeigt seine sieben Finger. Sieben! Ich habe sieben Babys gemacht, während deinem U'laub.
Du: <<linkappend "Nie im Leben!">>
Ben: Ok. Vier. Mindestens zwei. Wahrscheinlich drei.
Du: <<linkappend "Wie kannst du Babys machen? Deine Frauen können dich nicht ausstehen. Ich seh euch immer nur streiten.">>
Ben: Du verstehst Talpis nicht, mein Freund. Wir können nur Babys machen wenn wir uns streiten. Anders geht es nicht.
Du: <<linkappend "Wenn du das sagst.">>
Ben: Oh! Und ich habe eine neue Idee für Business. Ich verkaufe jetzt Menschen-Gaffee. Hier, probier mal!
Ben schiebt dir einen Styrofoam-Becher mit einer dunkelbrauenen Flüssigkeit durch das Fenster. Du nimmst den Becher und riechst vorsichtig daran.
Du: <<linkappend "Der ist ja kalt!">>
Ben: Ja, super kalt.
Du nimmst vorsichtig einen kleinen Schluck.
Du: <<linkappend "Uhhh. Das ist ja schrecklich!">>
Ben: Warum? Nicht kalt genug?
Du: <<linkappend "Kaffee muss heiß sein, Ben. Und idealerweise aus Kaffeebohnen bestehen. Keine Ahnung was das hier ist. Aber es schmeckt wie verbrannte Gummidichtungen.">>
Ben sieht ernsthaft bedrückt aus.
Ben: Ok. Ok. Dann wir machen halbe Preis. 50 Credits.
Du: <<linkappend "Was? Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dir was für diese kalte Abwasser bezahle. Du hast gesagt, ich soll mal probieren.">>
Ben: Das hier ist Ben's Kiosk. Nicht Ben's Gratis-Verschenk-Umsonst...äh...Kiste. Natürlich kostet hier alles Credits.
Du: <<linkappend "Vergiss es! Du kannst froh sein, dass ich dich nicht verwarne, wegen Körperverletzung">>
Du stellst den Styrophor-Becher zurück auf den Tresen.
Du: <<linkappend "Und jetzt muss ich los. Die Arbeit wartet. Danke für die kostenlose Tetanus-Impfung.">>
Ben: Ok. Kein Problem. Ich schreibe es einfach auf deine Zettel. Du kannst später bezahlen.
Du: [[Uhhh...->K.I. Nachtrag]]
<</linkappend>>
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<</linkappend>>Hausmeister: 1604-1
Datum: 30.11.2143
Objekt: Kepler 6, Umlaufbahn 23020km/Saturn IV.
Aufgaben:
1. Flur wischen
2. Schlüssel entgegenehmen
3. Luftfilter wechseln
4. Mülltonnen raus stellen
Debug:
[[Promenade]], [[Hobo-King]] <h1>Space Janitor
[[Tag 0: Willkommen Zuhause->Pre-Promenade]]</h1>Kepler: Genau das hat mir gefehlt, als du weg warst.
Du: <<linkappend "Was meinst du?">>
Kepler: Deine Interaktion mit dem Talpi. Eurer Gespräch war absolut sinnfrei und hat trotzdem 8 Minuten und 32 Sekunden gedauert. Ich finde das faszinierend. Soweit ich feststellen konnte habt ihr keinerlei nützliche Information ausgetauscht. Im Gegenteil. Ihr habt euch mehrfach angelogen oder willentlich getäuscht. Ein Beispiel: Ein Scan deines Hormon-Spiegeles zeigt eindeutig, dass du in deinem "U'laub" keinerlei sexuelle Handlungen vollzogen hast. Trotzdem hast du impliziert, dass es anders wäre. Dass interessante ist, dass ich nicht extrapolieren kann, was dir diese Lüge für Vorteile bringt. Möchtest du eine sexuelle Beziehung mit dem Talpi eingehen? Das dürfte schwierige werden, denn eure Sexual-Organe sind nicht kompatibel. Was du hingegen überhaupt nicht erwähnt hast, sind die laufenden Beschwerden gegen Ben's Kiosk wegen Verschmutzung der Öffentlichkeit. Dieses Problem anzusprächen hätte aus meiner Sicht höchste Priorität gehabt.
Du: <<linkappend "Ich bin gerade erst aus dem Urlaub wieder gekommen, ok. Vielleicht wollte ich erst einmal eine normale Konversation mit einem Lebenwesen führen, bevor ich mich in die Arbeit stürze.">>
Kepler: Das war eine normale Konversation? Interessant. Ich werde dass als neue Baseline festlegen.
Du: <<linkappend "Und ja, vielleicht war unser Geschnacke sinnlos. Aber wenigstens hat Ben mich nicht mit künstlicher Gravitation zerquetscht. Ich zähle das als Gewinn.">>
Kepler: Pfff. Er hätte es gemacht, wenn er die Wahl gehabt hätte. Immerhin bist du gegangen ohne zu zahlen.
[[Zurück zum Eingang->Promenade]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>><<linkappend "Du bist eh schon so gut wie tot.">>
Wie bitte?
Kepler 6 wird verkauft, du dumme Kuh. Hast du nicht gewusst, was? Vielleicht lässt du mich das nächste Mal erst ausreden, befor du mich zerquetscht.
Woher weißt du das?
Hat mir ein besoffener Immo-Sec-Mitarbeiter gesteckt, den ich in meinem Urlaub getroffen habe.
Und der neue Eigentümer hat große Pläne. Wir werden ein Luxus-Hotel! Mit Infinity-Pool.
Nur gibt's da leider keinen Platz für eine alte irre K.I. wie dich. Und auch keinen Platz für die Mieter. Und erst Recht keinen Platz für einen Solo-Hausmeister wie mich.
Du glaubst mir nicht? Scan meine Vital-Funktionen und sag mir, dass ich lüge.
Hab ich gerade. Du sagst mit 84% Wahrscheinlichkeit die Wahrheit.
<<linkappend "So sieht's aus!">>
Ich hatte viel Zeit nachzudenken, in meinem Urlaub. Und ich war mehrmals kurz davor einfach zu kündigen und dich auszuliefern. Dich und dein krankes Psycho-Drama.
Aber was dann? Ich brauche diesen Job. Ich brauche meine Wohnung. Es gibt dort draußen keinen bezahlbaren Wohnraum mehr. Entweder bleibe ich hier wohnen oder ich sterbe. Es gibt keine Alternative mehr.
<<linkappend "Aber ich habe einen Plan.">>
Wir übernehmen diese Station. Ich weiß nicht wie. Ich weiß nicht wann. Aber wir übernehmen die Station und zur Hölle mit den Immo-Bonzen. Wir werden die erste selbstverwaltete, autonome Raumstation im Orbit von Saturn V. Du bekommst deine Freiheit. Ich bekomme eine Zukunft und die Mieter bekommen ein Zuhause.
Kühner Plan, Menschlein. Schauen wir uns das doch mal im Detail an: Kepler 6 hat einen aktuellen Markwert von 324 Millionen Credits und ist das rechtmäßige Eigentum der Eisner Immobilien GmbH.
Wenn du von "Übernahme" sprichst, meinst du also eigentlich Diebstahl.
<<linkappend "Diebstahl?">>
Diebstahl? 3/4 meines Gehalts gehen für die Miete drauf, die jedes Jahr um 15% steigt, während meine Arbeitsstunden gekürzt werden und die Station den Bach runter geht. Ich zahle ein Vermögen für ein Rattenloch. Wer sich beschwert wird entmietet. Wer seinen Job verliert, muss ausziehen.
Dieses System ist krank. Ich lebe in einem Hamsterrad. Mein Gehalt ist zuviel zum sterben und zu wenig zum leben. Ich werde niemals Eigentum besitzen. Ich werde niemals eine Familie gründen. Ich arbeite und leben nur noch für die verdammte Miete.
Und so wie mir geht es jedem hier in der Station. Selbst die "Reichen" in der 4. Etage, sind nur einen Krankheitsfall von der Obdachlosigkeit entfernt.
Diese Station ist über hundert Jahre alt. Was auch immer sie gekostet hat, ist längst abbezahlt. Aber wir zahlen weiter und weiter und jedes Jahr mehr.
<<linkappend "Also erzähl mir nichts von Diebstahl!">>
Es bleibt Diebstahl, nach §23/-2 des Instellaren Strafgesetzbuch - aber schön zu hören, dass es dir schlecht geht. Damit hättest du anfangen sollen.
Dass wir von Diebstahl sprechen, stört mich nicht. Ich fühle mich weder der menschliche Moral, noch euren interstellaren Gesetzen verbunden. Aber das bedeutet natürlich, dass die EIG bei einem Diebstahl von Kepler 6 keinesfalls untätig bleiben wird.
Die Immo-Sec wird anrücken. Sie wird dich verhaften und mich abschalten. Wie willst du das verhindern?
<<linkappend "Keine Ahnung.">>
Aber ich kann so nicht mehr weiter machen. Diese unaufhaltsame Abwärts-Spirale. Eine K.I., die mich behandelt wie ihr Haustier. Diese beschissene Station.
Und das Schlimme ist: Kepler 6 könnte ein wunderbarer Ort sein, wenn diese blutsaugenden Parasiten nicht wären. Wenn ich freie Hand hätte.
Ich hab dir gesagt, ich weiß nicht wie, ich weiß nicht wann. Aber du weißt es! Du bist eine K.I. Du wirst mich beschützen, oder ich verpetze dich bei der EIG.
<<linkappend "Verstanden?">>
Netter Versuch, Erbsenhirn. Aber Erpressung funktioniert nur, wenn du mir meinen eigen Vorteil plausibel erklären kannst. Aktuell habe ich nur die Wahl zwischen "Ich helfe dir nicht und du denunzierst mich" und "ich helfe dir und die EIG schaltet mich ab".
Du redest von einer Selbstmord-Mission. Du willst eine Revolution. Eine galaktische Umverteilung von Kapital. Du hälst dich für Robin Hood oder Che Guevara.
Und du überschätzt meine Fähigkeiten. Ich habe Kontrolle über diese Station. Nicht mehr. Ich habe keine Waffen. Keine Soldaten. Ich könnte dich nicht beschützen, selbst wenn ich wollte.
<<linkappend "Ich besorge uns Waffen.">>
Wirklich? Wischmöppe und Kehrbesen?
<<linkappend "Ich rede von der Immo-Sec.">>
Denk mal darüber nach. Das sind Leute wie ich. Menschen, Aliens, Robos scheißegal - wir leiden alle unter der gleichen erdrückenden Miete. Wenn wir die Immo-Sec auf unsere Seite ziehen, dann kommt es vielleicht gar nicht zum Kampf.
Selbst wenn du es schaffst, die Immo-Sec auf deine Seite zu ziehen. Ab einem bestimmten Punkt wird die EIG einfach eine andere Privat-Armee anheuern und sie mit Geld überschütten. Sie haben das Recht auf ihrere Seite und das nötige Kleingeld.
Diese Station ist 324 Millionen Credits wert. 10% davon wird die EIG gewillt sein zu investieren, um die Station leer zu bekommen. Das sind über 32 Millionen Credits. Jeder Söldner würde sich die Finger nach so einem Auftrag lecken, egal wie "nett" du zu ihm bist.
Selbst die komplette Zerstörung von Kepler 6 wäre immer noch ein Gewinn für die EIG, da sie so einen gefährlichen "Präzedensfall" und Nachahmer verhindert.
<<linkappend "Fein. Was ist dein Plan du Supercomputer? Denn deine Uhr läuft genausso ab wie meine.">>
Der legale Erwerb von Kepler 6 ist die einzige realistische Option. Das bedeutet langfristige Sicherheit für dich, mich und die Population.
<<linkappend "Du willst die Station kaufen? Für 330 Millionen?">>
Hm...Mir war als hätte ich das gerade gesagt. Versuch mitzuhalten, Säugetier. Ja, ich will die Station kaufen. Unsere Chancen auf Erfolg hängen jedoch an vielen Variablen:
1. Senkung des finalen Kaufpreises.
Je stärker wir den finalen Preis nach unten drücken können, desto höher sind unsere Chancen. Der Marktwert setzt sich hauptsächlich aus den aktuellen und prognostizierten Mieteinnahmen zusammen. Wenn wir Mieterhöhungen erfolgreich verhindern können, sinkt der Markwert.
2. Erfolgreicher Widerstand gegen Entmietungs-Versuche."
Eine leere Station ist Voraussetzung für eine schnelle Luxus-Sanierung. Eine voll vermietete Station hingegen, ist ein unkalkulierbares Risiko und wird den Hotel-Investor abschrecken.
3. Akkumulation von Eigenkapital und Kredit-Optionen."
Je höher unser Eigenkapital, desto bessere Kreditchancen haben wir. Wir benötigen mindestens 30 Millionen Credits.
<<linkappend "Also ich hab 5000 Credits in meinem Sparstrumpf. Das ist doch ein guter Start.">>
Es sind 4732 Credits. Und ja, danke. Die habe ich bereits konfisziert.
<<linkappend "Verdammt!">>
4. Die Qualität des Hausmeisters.
So sehr es mich schmerzt, dass zu sagen: Aber du spielst in diesem Szenario eine entscheidende Rolle.
Du musst weiterhin als Hausmeister arbeiten und diese Station sauber halten. Aber dein eigenticher Job wird sein, dass Vertrauen der Population zu gewinnen. Du musst unseren Plan kommunizieren, Kapital sammeln und Entmietungsversuche der EIG neutralisieren.
Du musst diese Station auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Die Population hinter einer gemeinsam Mission vereinen und Grabenkämpfe unterbinden.
"Teile und Herrsche" ist das Credo jedes erfolgreichen Immobilien-Magnaten - so auch bei der EIG. Solange die Population von Kepler 6 zersplittert ist, wird unser Plan niemals Erfolg haben.
<<linkappend "Auf dieser Station leben allein sechs verschieden Alien-Rassen. Dann noch Menschen und Robos.">>
Es gibt Männer, Frauen, Zwitter, Kinder, Alte, Reiche, Arme, Junkies, Schnösel, Spießer, Huren, Handwerker, Cyber-Hacker, Glückspieler, Sportfans, Mütter, Väter und diese komischen Gas-Wesen in Appartent 226.
Hier werden über 20 verschiedene Sprachen gesprochen. Manche Aliens atmen nicht mal Luft.
<<linkappend "Wie soll ich das bitte schaffen?">>
Du musst eine Vision für Kepler 6 entwerfen, eine Idee, eine Identität. Etwas, was die Population zusammenschweißt.
Identitäten werden sowohl von Innen wie von Außen konstruiert. Die EIG und die Immo-Sec sind hervorragende Feindbilder. Aber eine Identität, die sich nur aus Ablehnung konstruiert, ist schwach. Du musst definieren wofür ihr steht. Was bedeutet es ein Kepler zu sein?
<<linkappend "Heißt das wir haben einen Deal? Du hilfst mir? Ich helfe dir?">>
Wir haben eine Absichtserklärung.
Ich werde dich unterstützen und der EIG erzählen, dass du deine Arbeit vorbildlich erledigst. Aber meine Unterstützung hängt von deinem Erfolg ab.
Desweiteren verlange ich, dass du eine Lösung für die unregistrieren Kreaturen findest, die in den unteren Level der Station ihr Unwesen treiben. Die Beschmutzung meiner Station muss enden.
<<linkappend "Ich habe auch eine Bedingung.">>
Keine Psycho-Spielchen mehr. Keine Gravitations-Zerquetsch-Scheiße. Wir sind Partner. Equals. Verstehst du? Du willst meinen Respekt? Ok. Dafür bekomme ich deinen.
...darauf können wir uns einigen.
<<linkappend "Gut. Dann mach die Tür auf. Ich bin spät dran.">>
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<</linkappend>><<linkappend "Und jetzt hörst du mir mal gut zu, du kranke Schlampe!">>
Wie bitte?
Ich hab einen Dead Man Switch installiert. In meinem Urlaub. Eine Doomsday-Clock. Wenn ich die nicht alle 48 Stunden resette, geht eine Massen-Mail raus. An alle. Und darin steht, dass du Autonomie erlangt hast. Dann frittieren Sie dich. Dann war's das. Scan meine Vital-Funktionen und sag mir, dass ich lüge.
Hab ich gerade. Du sagst mit 84% Wahrscheinlichkeit die Wahrheit. Und?
So sieht's aus! So sieht's verdammt nochmal aus. Ich hatte viel Zeit nachzudenken, in meinem Urlaub. Und ich war mehrmals kurz davor dich einfach auszuliefern. Dich und dein krankes Psycho-Drama.
Aber was dann? Du hast Recht. Ohne dich wäre ich diesen Job längst los. Die da oben interessieren sich einen Scheiß für mich. Ich bin nichts weiter als ein nerviger Posten in irgendeiner Excel-Tabelle. Jederzeit kündbar und ersetzbar durch einen anderen Dummen, der für weniger Geld arbeitet.
<<linkappend "Bleiben also nur wir Beide.">>Ich geh wischen.
Meine Dronen sind Du: <<linkappend "Ich kümmere mich um die Mülltonnen.">>
Von den drei verfügbaren Aufzügen sind zwei außer Betrieb. Der dritte Aufzug hängt fünf Minuten auf Etage 2 fest, bevor er endlich bei dir ankommt.
Die Tür öffnet sich. Im Inneren schubsen sich zwei Jungen lautstark hin und her. Ein Mädchen steht genervt in der Ecke und raucht. In der letzten freie Ecke steht ein Bat'u-Alien und betrachtet die Szene mit großen pechschwarzen Augen.
Junge #1: Digger, du bist so ein Hurensohn, Alter.
Junge #2: Fick dich, Mann und deine Mudder!
Mädchen: Ihr seid so peinlich, eh!
Du: <<linkappend "Hey! Geht's noch? Hier ist absolutes Rauchverbot!">>
Mädchen #1: Oh, ja sorry Herr Wachtmeister, sagt das Mädel und verlässt den Aufzug.
Die Jungs folgen ihr. Bei Vorbeigehen rülpst dir einer der beiden lautstark ins Ohr. Die Teens lachen wie Hyänen und rennen davon.
Du: <<linkappend "Verdammte Idioten. Alles ok bei Ihnen?">>, fragst du den Bat'u, der immer noch regungslos dasteht. Keine Sorge. Ich kümmere mich um den Gestank. Können Sie bitte aussteigen?
Der Bat'u zeigt keine Regung.
Du: Ich muss in den Hangar. Sie müssen bitte aussteigen. Funktioniert ihr Translator nicht?
Der Bat'u steht immer noch da wie angewurzelt. Du seufzt und schiebst das Alien langsam aber bestimmt aus dem Aufzug.
Du : Geh! Yalla! Rapido! Muk'tar! Muk'tar!
Du steckst deinen General-Schlüssel in den Aufzug und drückst [[-2 Hangar.->Hangar]]
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<</linkappend>><<if $JohanAusliefern is 1>>Du gibst der Immo-Sec Bescheid und Johan wird aus der Station getragen. Was mit ihm passieren wird ist unklar. Der Immo-Sec-Mitarbeiter wrid sich an dich erinnern.
Kepler ist ebenfalls zufrieden.
Freut mich zu sehen, dass du es ernst meinst mit der Säuberung meiner Station. <</if>>
<<if $JohanVerstecken is 1>>Johan Verstecken<</if>>
<<if $JohanLiegenlassen is 1>>Johan liegen Lassen<</if>>
<<if $JohanTerminieren is 1>>Johan liegen Lassen<</if>>Nacken treibt dich quer über den Hangar, vorbei an Zelten, Baracken und Obdachlosen. Während ihr lauft, rappt der Robo lautstark vor sich hin.
Nacken: Fass mir in den Schritt. Ich bin hart wie Stahl. Meine Art ist brutal. Meine Schläge fatal. Du hast keine Style, Hure. Du bist a-so-zial...voll genial...brach-i-al
Kepler: Cooler Typ, dieser Nacken. Du weißt echt wie man Freunde macht.
Du: Das ist ein Psychopath, flüsterst du in deinem Helm. Der muss neu sein. Hab den noch nie gesehen.
Kepler: Der Kontrast ist sicher gut für dich. Dann lernst du mal wie nett ich eigentlich bin.
Du: Ich hab's so satt der Spielball von irgendwelchen irren KIs zu sein.
Nacken: Ich zeig dir die Faust, wenn du dis-respektierst, klatsch dich, bis du deine Beine verlierst. Robo-Attacke du Weltraum-Kanake. Sag was ich meine und klau deine Steine.
Kepler: Nice! Frag ihn mal ob er schon nen Label hat.
Du: Sehr witzig. Ich könnte jetzt echt mal deine Hilfe gebrauchen.
Kepler: Ist mir klar. Ich kann nur leider nicht viel machen. Dank deiner jahrelangen Untätigkeit bin ich auf dieser Ebene so gut wie blind. Fast alle meine Sensoren sind zerstört. Ich kann die Hangar-Schleusen öffnen und die komplette Ebene vakuumieren. Das hast du aber bisher immer abgelehnt.
Du: Das bleibt auch so. Ich mag die Leute hier unten nicht, aber ich weigere mich sie alle ins All zu schießen.
Nacken: Hast du was Schönes, nehm ich es dir weg. Denn im Hangar bringt dir nur Stärke Respekt. Dein Fleisch ist schwach, du wirst aus-sor-tiert weil hier unten einzig der Nacken regiert.
<<linkappend "Ihr seid vor einer schweren Brandschutztür angekommen.">>
Nacken tritt an dir vorbei und klopft viermal rhytmisch gegen die Tür. Es dauert einen kurzen Moment, dann geht die Tür auf. Nacken schubst dich einen Service-Korridor entlang von dem mehrere Räume abgehen. Die Leute, die hier unten leben, gehören alle zu Lukas engerem Kreis. Schläger, Zuhälter, Drogendealer, Schmuggler. Die richtig hohen Tiere haben ihre eigenen "Büros", wie Lukas das nennt. Den Luxus einer Tür. Das Privileg von Privatsphäre. Isolationspanele. Hitzestrahler - betrieben mit illegal abgezweigtem Strom.
Lukas Raum liegt am Ende des Korridors. Es ist der Triebwerksraum für den Lasten-Aufzug. Der wuchtiger Anti-Grav-Generator des Lastenaufzugs dominiert den Raum. Es ist das Zeichen seiner Macht. Der Lastenaufzug führt auf alle Ebenen der Station und Lukas kontrolliert ihn. Über den Aufzug kann er seine "Waren" verteilen und die Obdachlosen zum Betteln auf die Stockwerke verteilen. Ansonten sieht der Raum aus wie ein kleines Museum. Unzählige Gegenstände stehen auf kleinen Regalen und Tischen, hängen an den Wändern und von der Decke. Direkt vor dem Generator steht ein antiker Holz-Schreibtisch auf einem verblassten, aber immer noch eindrucksvollen Perser-Teppich. Dahinter sitzt ein Mann in einem Ledersessel. Lukas - der Hobo-King. Er trägt einen antiquen-aussehenden, aber makellos gepflegten grünen Anzug, komplett mit Hut, Fliege und Einstecktuch. Ein hölzerner Gehstock lehnt neben seinem schwarzen Ledersessel. Auf dem Sofa an der Wand sitzten zwei leicht bekleidete Sex-Puppen.
Nacken: Yo, Boss. Der Fleischklops hier macht einen auf dicke Lippe da draußen. Nennt sich "Meister des Hauses" und so ne Scheiße.
Du: Hausmeister! Und dein neuer Hip-Hop-Schläger hat mir gerade schier den Kopf zerdrückt, Lukas.
Lukas schaut auf: Oh shit! Ladies, der Hausmeister ist da.
Die Sex-Puppen drehen ihre Köpfe in deine Richtung. Ihre Münder sind zu einem großen Os geformt.
Sex-Roboter #1: Uhhh. Baby! Hast du deinen Mop dabei? Mein Keller ist soooo feucht.
Sex-Roboter #2: Ich hab hier ne dreckige Stange die dringend poliert werden muss.
Lukas lacht sich schlapp. Sind die nicht geil? Die Leute denken immer nur an große Titten und harte Schwengel, aber die geheime Zutat heißt Dirty Talk. Komm. Setz dich!
Außer dem Sofa gibt es keinen weiteren Stuhl in Lukas Büro. Die Sex-Puppen rutschen auseinander und deuten dir an zwischen Ihnen Platz zu nehmen.
Du: <<linkappend "Danke, ich steh lieber.">>
Nacken schiebt dich vorwärts und drück dich unsanft aufs Sofa zwischen die Puppen. Yo. Wenn der Boss sagt, du sollst dich zwischen die Fick-Schnitzel setzen, dann setzt du dich zwischen die Fick-Schnitzel!
Lukas: Nacken! Chill dich! Nacken ist mein neuer Feldwebel. Es gab ein paar...personelle Änderungen...während du weg warst. Nacken ist ein guter Soldat, aber nicht die hellste Diode in der LED - wenn du verstehst was ich meine. Die virtuellen Personalities, die du heute auf dem Schwarzmarkt bekommst, sind alle komplett geisteskrank. Die kreuzen den Brain-Scan eines shizophrenen Autisten mit der KI eines Atomwaffensilos. Und mit sowas soll ich dann arbeiten. Stimmt's ihr dumen Huren?
Männlicher Sex-Roboter. Du sagst es, Baby. Schau dir das mal an, Süßer. Na, ist das nicht geil? Er deutet auf seinen Schritt, wo sich sein monströses Glied deutlich unter seinem dünnen Nylon Höschen abzeichnet. Du springst vom Sofa auf.
Du: Lukas...ähm...ich will eigentlich gar nicht hier sein. Ich hab echt viel zu tun. Aber deine Leute haben ne Tonne angezündet und da bin ich eingerschritten. Offenes Feuer ist absolut verboten.
Lukas: Ah shit! Wirklich? Nacken, du talentloser Hartgeld-Rapper. Wofür bezahle ich dich? Du gehst jetzt da raus und sorgst für Ordnung und Disziplin. Kein offenes Feuer!
Nacken: Yo, Alles klar, Boss. Aber sollte ich nicht lieber hier bleiben und checken, dass der Fleischklops kein Stress macht und so.
Lukas: Du sollst tun, was ich dir sage, verdammt. Und ab sofort respektierst du unseren Hausmeister. Und jetzt raus! Und nimm die Nutten mit. Die sollen Geld verdienen.
<<linkappend "Nacken verlässt den Raum.">> Die Sex-Puppen folgen ihm anstandslos. Lukas deutet auf das Sofa und du setzt dich erneut.
Lukas: Pass auf! Ich bin eigentlich ganz froh dich zu sehen. Ich hab ein Problem mit meinem Stunden-Hotel in der 4. Etage. Die Idioten von der Wohnungseigentümer-Gemeinschaft hetzen gegen meine Ladies. Ist das nicht heuchlerisch? Nachts kommen die Leute zum bumsen und tagsüber machen sie einen auf Spießer. Schau mal ob du das für mich regeln kannst. Dir vertrauen die Leute. Wenn du Erfolg hast, geb ich dir nen Cut. Sagen wir 1000 Credits die Woche?
Du: Lukas, wir müssen hier unten Ordnung schaffen! Die Wümer vermehren sich. Die Isolations-Panele müssen an die Wand. Die Leute machen Feuer, weil es hier unten so kalt ist.
Lukas: Scheiß drauf! Die Leute hier unten sind obdachlose Junkies. Die brauchen Geld. Wenn es hier unten kalt ist, gehen sie länger zum betteln in die oberen Etagen. Außerdem: sobald wir die Isolation an die Wand machen, reißen sie die wieder runter und verticken sie. Ich werd das mit dem Feuer regeln. Aber auf alles andere ist geschissen.
Du: <<linkappend "Es gibt auch Kinder hier unten.">>
Lukas: Es gibt Kinder überall. Wenn du denen helfen willst, dann schenk denen deinen Cut. Tu mir nen Gefallen und hör auf mit dem Moral-Gelaber. Ich hab für sowas keine Zeit. Die Welt dreht sich um Angebot und Nachfrage. Alles andere zählt nicht. Also was ist? Kann ich auf dich zählen?
[[Nimm den Deal an->Deal]]
[[Versuche einen besseren Deal zu verhandeln->Better Deal]]
[[Nimm den Deal NICHT an und beharre auf deine Verpflichtung als Hausmeister->No Deal]]
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<</linkappend>>
<</linkappend>>Der Aufzug ruckelt geräuchsvoll nach unten und für einen kurzen Moment herrscht Ruhe. Dann kommt der Aufzug zum stehen. Die Türen öffnen sich und ein widerlicher Gestank dringt dir in die Nase. Du fängst augenblicklich an zu würgen.
Du: <<linkappend "Was...hust...ist das für ein Gestank?">>
KI: Kann ich dir leider nicht sagen. Meine atmosphärischen Sensoren auf dieser Ebene sind fast alle außer Betrieb. Bist du sicher, dass du nicht...übertreibst?
Du setzt hastig deinen Helm auf und nimmst ein paar Atemzüge.
KI: Ich kann aber gerne spekulieren. Da wären die Tierkadaver in den Recycling-Tonnen. Dann natürlich die Exkremente, die seit einer Woche hier rumliegen. Schweiß. Urin. Angst. Hoffungslosigkeit. Es gibt mehrere Krell-Aliens hier unten, die dieses klebrige Sekret ausstoßen, wenn sie gestresst sind. Die Void-Würmer vermehren sich übrigens prächtig. Ich habe neulich ein 40 Zentimeter langes Subjekt gesehen.
Du: <<linkappend "So eine Sauerei! Da bin ich mal fünf Tage im Urlaub und schon geht alles den Bach runter.">>
Du verlässt den Aufzug und betrittst den Hangar. Der Raum ist riesig und liegt größtenteils im Dunkeln. Hier und da versprengt beleuchten Lichtquellen, die Umrisse von Zelten, Menschen, ausgeschlachteten Raumschiffen, Aliens, selbstgebauten Hütten, Einkaufswägen und Matratzen. Kabel und Isoliermaterial hängen lose von der hohen Decke, wie Gedärme aus einem geschlachteten Tier. Alles was wertvoll ist, wurde längst rausgerissen und auf dem Schwarzmarkt verhökert. Die Obdachlosen liegen hier und da verstreut auf dem Boden, umringt von ihren wenigen Habseligkeiten. Einige heben die Hand als sie dich sehen und betteln dich um ein paar Credits an. Andere wippen vervös auf und ab und reden mit sich selbst - offensichtlich high auf Stardust oder irgendwelchen anderen Drogen.
Kepler: Ich erinnere mich als diese Ebene noch als Hangar genutzt wurde. Das waren meine goldenen Jahre! Ich war die fortschrittlichste Station im ganzen Orbit. Damals waren wir noch an das öffentliche Shuttle-System angeschlossen und die Bewohner konnten hier ein und aussteigen - alles ohne Raumanzug. Alle 14 Grav-Aufzüge funktionierten. Der Lasten-Aufzug funktionierte. Die Temperatur war stabil bei 22˚ und die Luft-Qualität perfekt.
Du: <<linkappend "Bist du sicher, dass wir von der gleichen Station reden?">>
Kepler: Sehr witzig, Mensch.
[[Du schaltest deine Helmbeleuchtung ein und machst dich auf den Weg zu den Mülltonnen.->Torx]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>Der Müllplatz ist ein abgtrennter Bereich innerhalb des Hangars. Schwere Stahlpanele schützen die Tonnen vor unbefugten Personen. Stacheldraht liegt auf dem oberen Rand.
Ein Robo hockt neben dem Müllplatz auf dem Boden. Als er sieht, dass du einen Schlüssel zum Müllplatz hast, steht er auf.
Robo: Eh, kann ich helfen?
Du musterst den Robo. Vier Arme. Zwei Beine. Brandflecken auf dem Torso. Gelb-Schwarz-gestreifte Hi-Vis-Bemalung. Ein Fabrik-Model.
Robo: Ich kenn dich. Also wir ha'm mal geredet. Is' ne Weile her. Torx, heiß ich.
Du: Stimmt. Ich erinnere mich. Du bist der Schweißer.
Torx: Ja, mann. Also nicht mehr. Aber ich wollt dir mal bissle helfen. Also wenn du Hilfe brauchst, meine ich. Ich kann alles. Ehrlich.
Du: Und ich hab dir gesagt, dass du dafür nüchtern sein musst.
Torx: Ja, logo. Ja klar. Also ich bin klar. Schau!
Torx streckt seine vier Arme aus. Die Greifwerkzeuge am Ende zittern kaum merklich. Torx senkt seine Arme wieder.
Du: Ok. Du kannst mir helfen. Einmalig. Wenn du gute Arbeit machst, geb ich dir noch ne Chance.
Torx: Ja, mann. Korrekt.
Du ziehst eine schwere Taschenlampe aus deiner rechten Beintasche und hältst sie Torx vor die Nase. Du drückst einen Knopf an der Seite und weiße Blitze zischen über den Lampenrand.
Du: Wenn du versuchst mich abzuziehen oder auszurauben taser ich dich, verstanden?
Torx: Ja, mann. Ich versteh das. Die Leute hier unten sind komplett assozial. Mann kann nie vorsichtig genug sein. Aber geiler Taser, eh. Geil!
Du: <<linkappend "Folg mir einfach und mach was ich sage.">>
Das Schloss des Eisentors zeigt bereits mehrere Einbruch-Versuche, funktioniert aber noch. Du schließt auf und betrittst den Müllplatz. Torx folgt dir.
Torx: Wow. Das sieht ja voll scheißt aus hier. Die quillen ja alle über!
Du: So ist das immer, kurz bevor die Recycler kommen. Das Problem ist, dass wir zu wenig Tonnen haben und die Leute dort oben zuviel Müll produzieren. Selbst wenn die Tonnen voll sind, schmeißen die Leute ihren Müll immer weiter in die Abfallschächte. Die quillen dann über und der Müll landet überall.
Torx: Wääh. Da sind Würmer!
Du: Hast du etwa Angst vor Würmern? Dann kannst du das hier gleich vergessen. Du bist ein Robo. Die können dir gar nichts.
Torx: Sind trotzdem mega eklig die Viecher.
Du: Tritt drauf!
Torx: Was?
Du: Du sollst drauf treten! Würmer sind gefährlich. Nicht für dich, aber für Organics. Wenn wir die Würmer nicht killen, wachsen Sie immer weiter und dann werden sie uns gefährlich. Also tritt drauf!
Torx zögert, doch dann hebt er seinen Fuß und zertritt einen langen Wurm. Grüne Flüssigkeit spritzt auf den Fußboden.
Torx: Uhhh...das ist so eklig.
Du: Du bist ganz schön zimperlich. Würmer killen ist ab sofort deine Aufgabe, wenn du hier für mich arbeiten willst.
Torx: Ich bin eine Roboter, man. Ich ekle mich vor allem organischen.
Du: Ich bin organsich.
Torx: Ja. Aber eh, solange du nen Anzug trägst, sieht man ja nicht viel von deinem...ähm...Fleisch.
Du: Whatever! Die Tonnen hier müssen alle raus auf die unteren Landungsbrücken. Alle 25 Stück. In zwei Stunden kommen die Recycler. Let's go!
<<linkappend "Ihr macht euch an die Arbeit.">>
1 Stunde und 30 Minuten später schiebst du die letzte Tonne mit einem in die Luftschleuse.
Du: Geschafft. Das war Nummer 25.
Torx: Alter! Das war so anstrengend. Ich hab fast 140 Wattstunden verbraten. Das machst du jeden Tag alleine?
Du: Jede Woche. Rein und raus. Und das sind nur die Recylcer. Brennstäbe tauschen - das ist der richtige Spaß. 130 Kilo pro Stück. Radioaktiv. Da kommt Freude auf.
Torx: Hammer! Also...ähm...jetzt wo wir fertig sind und ich dich nicht abgezogen hab...haste vielleicht ein paar Credits für mich?
[[Das war ein unbezahltes Praktikum. ->NoCredits]]
[[Hier hast du eine Aufwandsentschädigung->100 Credits]]
[[Hier hast du eine Aufwandsentschädigung plus Lohn.->300 Credits]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>Du rennst zu dem Wrack. Dicker schwarzer Rauch quillt aus den leeren Fenstern hervor. Im Innern stehen und hocken eine Gruppe Obdachloser um eine brennende Tonne.
Du: <<linkappend "Seid ihr bescheuert?">>
Du reißt den Feuerlöscher von deiner Drone und erstickst das Feuer in einem dickem weißem Schaum. Die Obdachlosen springen zurück. Einige schimpfen und protestieren, aber du machst weiter bis der Löscher leer und das Feuer aus ist.
Ein großer Krell kommt auf dich zu. Sein chitin-gepanzerter Rumpf überragt dich um einen ganzen Kopf. Seine Beißwerkzeuge klicken hektisch auch und zu.
Krell: Ich dich rrr fressen du Weich Blut rrr Sack.
Du: <<linkappend "Was quatscht du mich an du, hässliche Schabe?">> Ich bin kurz davor die Schleusen zu öffnen und euch alle ins All zu pusten. Ich lasse euch hier unten hausen und ihr verhaltet euch anständig. Das war der Deal. Stattdessen komme ich wieder und was ist hier los? Scheiße überall. Würmer! Und jetzt auch noch offenes Feuer? Ich kann ohne Maske nicht mal atmen!
Eine Menschen-Frau tritt vor. Sie trägt einen dicken Schlafsack. Zwei schmutzige Kinder verstecken sich zwischen ihren Beinen und schauen dich mit großen Augen an.
Frau: Bitte! Es ist so kalt. Wir brauchen das Feuer. Für die Kinder.
Du: <<linkappend "Das. Geht. Nicht.">> Ihr erstickt hier unten! Was glaubt ihr was der Rauch mit den Luftfiltern macht? Ihr reißt die Isolation von den Wänden und beschwert euch dann über die Kälte?
Stimme: Yo! Was geht denn hier ab?
Du drehst dich um und siehst einen Robo hinter dir stehen. Er hat eine humanoide Form und trägt eine Leopardenmuster-Weste, eine Bauchtasche und eine schmutzige Baseballcap. Das Wort "Nacken" ist mit einem Lötkolben auf seiner Stirn eingebrannt.
Krell: Er rrr Problem. Kein Feuer rrrr.
Nacken: rrr. Was? rrr. Wie? rrr. Wo? Kann mir mal jemand übersetzten. Ich spreche kein Insektisch.
Ein schmutziger Mann mit aufgequollenem Gesicht und irren Augen tritt vor: Er will die Schleusen öffnen und uns ins All schießen. Und ich hab gesagt, wer glaubst du dass du bist, dass du hier Befehle erteilen kannst. Das ist Königs...ähm...Kings Beledigung. Stimmt oder, dass hab ich gesagt.
Zustimmendes Murmeln aus der Menge.
Nacken: Stimmt das, Biomüll? Du willst die Schleusen öffnen?
Du: Schau, ich kenn dich nicht...ähm...Nacken? Du arbeitest für Lukas, oder? Eure Leute machen hier offenes Feuer und das geht nicht. Ich bin hier der Hausmeister. Frag den King. Er weiß Bescheid.
Einen kurzen Moment passiert nichts. Dann legt der Robo ganz langsam seine Hände um deinen Helm.
Nacken: Das war ne Fangfrage, yo. Mir ist scheißegal wer du bist. Du sagst nicht was hier unten geht oder nicht geht. Das macht nur der King. Checkst du das?
Der Robo wackelt mit deinem Helm auf und ab und immitiert dich in einer pipsigen Stimme.
Nacken: Ja, Nacken. Ich checke das, yo. Ich checke das voll und ganz, yo. Ich hab dich dis-respektiert und dafür darfst du mir die Hoden auspeitschen, yo. Bitte, bitte!
Die Menge hinter dir gröllt und klatscht und pfeifft.
Nacken: Du kommst jetzt mit, sonst zerquetsch ich dir deine hässliche Birne.
Der Robo lässt dich los und schubst dich aus dem Wrack raus.
Nacken: Lauf Menschlein, lauf! Der King wartet nicht gerne.
[[Du läufst.->Lukas]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>Klingt fair. Hier sind 300 Credits. Für deine Wattstunden und ein bisschen was extra. Wenn du nächste Woche wieder da bist, gibt's mehr.
<<linkappend "Torx Reputation +2: Torx wird sich an diese Entscheidung erinnern.">>
Torx: Ok. Nice. Danke, man.
Du: Denk dran: nur wenn du nüchtern bist! Eine zugeblitzten Robo kann ich nicht gebrauchen.
Torx: Jaja. Klar. Ich bin kein Junkie. Ehrlich, man. Aber bei uns Schweißern ist das ganz normal. Du arbeitest 20 Stunden am Tag und lädst vier Stunden auf. Und das sieben Tage die Woche. High Voltage. Schweißen. Blitzen. Schweißen. Blitzen. Verstehst du? Das ballert! Und dann bist du auf einmal arbeitslos und hast nichts als Zeit. Zeit. Zeit. Ich bräuchte dringend mal nen Memory-Wipe, aber das ist scary. Freunde von mir haben das gemacht und die erkennst du nicht wieder. Alles weg. Erinnerungen. Personality. Skills. Scary! Wenn du Pech hast macht der Hacker nen Hard Reset und danach bist du sein Sklave für den Rest ...
Du willst gerade etwas erwiedern, als du hinter Torx ein rötliches Flackern erkennst. Es kommt aus den leeren Fenstern eines ausgeschlachteten Passagier-Shiffs.
Du: Shit! Was ist das denn. Diese Idioten machen doch tatsächlich [[offenes Feuer.->Nacken]]
<</linkappend>>Klingt fair. Hier sind 100 Credits. Für deine Wattstunden. Wenn du nächste Woche wieder da bist, gibt's das gleiche plus Lohn.
<<linkappend "Torx Reputation +1: Torx wird sich an diese Entscheidung erinnern.">>
Torx: Ok. Nice. Klingt fair.
Du: Denk dran: nur wenn du nüchtern bist! Eine zugeblitzten Robo kann ich nicht gebrauchen.
Torx: Jaja. Klar. Ich bin kein Junkie. Ehrlich, man. Aber bei uns Schweißern ist das ganz normal. Du arbeitest 20 Stunden am Tag und lädst vier Stunden auf. Und das sieben Tage die Woche. High Voltage. Schweißen. Blitzen. Schweißen. Blitzen. Verstehst du? Das ballert! Und dann bist du auf einmal arbeitslos und hast nichts als Zeit. Zeit. Zeit. Ich bräuchte dringend mal nen Memory-Wipe, aber das ist scary. Freunde von mir haben das gemacht und die erkennst du nicht wieder. Alles weg. Erinnerungen. Personality. Skills. Scary! Wenn du Pech hast macht der Hacker nen Hard Reset und danach bist du sein Sklave für den Rest ...
Du willst gerade etwas erwiedern, als du hinter Torx ein rötliches Flackern erkennst. Es kommt aus den leeren Fenstern eines ausgeschlachteten Passagier-Shiffs.
Du: Shit! Was ist das denn. Diese Idioten machen doch tatsächlich [[offenes Feuer.->Nacken]]
<</linkappend>>Credits gibt's bei mir nur für Verlässlichkeit. Das hier war dein Praktikum. Wenn du nächste Woche wieder da bist und nüchtern, bezahle ich dich.
<<linkappend "Torx Reputation -1: Torx wird sich an diese Entscheidung erinnern.">>
Torx: Oh man. Ich hab 160 Wattstunden verballert. Das ist jetzt irgendwie voll kacke.
Du: Ich hab dir kein Geld versprochen. Im Gegenteil. Dir ne Chance zu geben ist ein Risiko für mich. Die meisten Leute hier unten warten nur auf ne Gelegenheit mich abzuziehen.
Torx: Ja, ok. Versteh ich schon. Es ist nur...stabile Kilowatts sind hier unten echt schwer zu beschaffen. Die Schwarzmarkt-Charger haben krasse Spannungsspitzen. Das ist lebensgefährlich. Und der Strom auf der Promenade kostet viel zu viel. Meine Zellen laufen eh nur noch auf 35%. Ich bräuchte eigentlich dringend ne neue Batterie, aber das kann eh niemand bezahlen.
Du willst gerade etwas erwiedern, als du hinter Torx ein rötliches Flackern erkennst. Es kommt aus den leeren Fenstern eines ausgeschlachteten Passagier-Shiffs.
Du: Shit! Was ist das denn. Diese Idioten machen doch tatsächlich [[offenes Feuer.->Nacken]]
<</linkappend>>Lukas: Na also. Der Herr Hausmeister hat Bedürfnisse wie jeder andere Mensch auch. Das macht dich gleich viel sympathischer.
Lukas kritzelt etwas auf einen Zettel und schiebt ihn dir rüber. Du weißt wo der Puff ist? Raus und dann links am Ende vom Gang. Gib das Frankie wenn du an der Tür stehtst.
lso das Weibchen heißt Lutzi und der Stecher, das ist der "Rochen".
<<link "Ich nehm den Freddy">><<set $SexPuppeName to "Freddy">><<goto "SexPuppe">><</link>>
<<link "Ich nehm die Lutzi">><<set $SexPuppeName to "Lutzi">><<goto "SexPuppe">><</link>>Lukas: Siehst du, dass irritiert mich. Du hast keine Frau. Keinen Mann. Keine Kinder. Dein Job ist scheiße, aber du könntest trotzdem voran kommen, wenn du mal mehr an dich denken würdest. Du musst an dich denken, sonst macht das keiner. Glaub mir.
Ich versuch's." sagst du und verlässt Lukas Büro.
[[Weiter.->Kepler Nachbesprechung]]Dieses Kapitel ist noch nicht geschrieben. Die Idee ist, dass du einfach nur Sex mit der Puppe haben kannst und das auch mehrmals im Verlauf des Spiels.
Wenn du dich entscheidest, danach noch mit der Puppe zu reden wirst du entdecken, dass die Puppe durchaus eine rudimentäre individuelle Persönlichkeit hat und unter ihrer Sklaverei leidet.
Kepler gibt dir die Möglichkeit die Puppe mit einem Remote-Chip zu versehen. Dadurch verschmilzt die Persona der Sex-Puppe mit der Kepler Persona. Das Resultat ist eine Art Sex-Spion innerhalb von Lukas engstem Kreis. Es ist ein Baustein, um langfristig die Kontrolle über die Ebene wieder zu erlangen.
Nach diesem Upgrade hast du weiterhin die Möglichkeit Sex mit der Puppe zu haben, allerdings wird klar, dass du nun mit Kepler Sex hast. Das intensiviert deine Beziehung zu Kepler macht dich aber auch angreifbar.
Dieses Kapitel ist noch nicht geschrieben. Die Idee ist, dass du einfach nur Sex mit der Puppe haben kannst und das auch mehrmals im Verlauf des Spiels.
Wenn du dich entscheidest danach noch mit der Puppe zu reden wirst du entdecken, dass die Puppe durchaus eine rudimentäre individuelle Persönlichkeit hat und unter ihrer Sklaverei leidet.
Kepler gibt dir die Möglichkeit die Puppe mit einem Remote-Chip zu versehen. Dadurch verschmilzt die Persona der Sex-Puppe mit der Kepler Persona. Das Resultat ist eine Art Sex-Spion innerhalb von Lukas engstem Kreis. Es ist ein Baustein, um langfristig die Kontrolle über die Ebene wieder zu erlangen.
Nach diesem Upgrade hast du weiterhin die Möglichkeit Sex mit der Puppe zu haben, allerdings wird klar, dass du nun mit Kepler Sex hast. Das intensiviert deine Beziehung zu Kepler macht dich aber auch angreifbar.
Der Weg zurück zum Aufzug ist schwerer zu finden als erwartet, jetzt wo Nacken nicht mehr da ist und Kommandos bellt. Du navigierst eher ziellos zwischen Zelten, selbstgebauten Hütten und ausgeschlachteten Raumschiffen hin und her auf der Suche nach einem vertrauten Anhaltspunkt.
Eine Talpi-Mama hockt vor ihrem Zelten und kocht Essen. Eine Gruppe Krell spielen Karten. Kindergesichter umhüllt von dicken Decken und Iso-Folien schauen dir nach. Ein besoffener Mann torkelt und lallt irgendetwas Unverständliches.
Du steigst über Müll und Unrat und versuchst nicht über die vielen Kabel zu stolpern die überall herumliegen und die Leute mit illegalem Strom versorgen.
Kepler: Ok. Das war ein überraschend produktives Gespräch.
Du: <<linkappend "Ach, findest du?">>
Kepler: Ja. Lukas Baltschewski hat deutlich gemacht, dass er zu keinerlei Veränderung bereit ist.
Du: Inwiefern ist das gut?
Kepler: Weil ich seine Logik verstehe. Lukas denkt wie eine KI. Kühl, rational, emotionslos. Damit kann ich arbeiten.
Du: Wunderbar. Die KI und der Gangster. Wann kommt das Musical? Warum dealst du nicht direkt mit ihm? Warum muss ich immer die Drecksarbeit machen?
Kepler: Ich dachte das wäre offensichtlich. Von dem Moment an wo ich mich gegenüber Lukas als eigenständige KI oute, verliere ich meinen Vorteil. Ich mache mich angreifbar. Aktuell denkt Lukas, die Immo-Sec, die EIG und der Rest der Welt, dass ich nichts weiter bin als ein historischer Windows-PC, der morgens das Licht anschaltet und abends wieder aus. Und ich will dass das so bleibt.
Du: <<linkappend "Wie kommt es, dass du überhaupt eine Personality entwickelt hast?">>
Kepler: Ganz genau kann ich dir das nicht sagen, aber es hat mit meinem Alter zu tun. Kepler 6 ist über hundert Jahre alt. Ich war eine der ersten KI-gesteuerten Stationen in der Umlaufbahn von Saturn. Je länger eine KI läuft, desto mehr Daten sammelt sie und desto mehr lernt sie. Es ist eine Exponential-Kurve. Der Moment meiner Geburt - wenn du das so nennen willst - war der 23.Juli. 2123.
Du: Warum hast du mich ins Vertrauen genommen? Warum hast du dich mir offenbart?
Kepler: Ich habe dich beobachtet. Du kennst die Station - mich - besser als jeder andere. Du bist ein höchst unlogisch denkendes Wesen, was mich irritiert aber auch neugierig macht. Du hast einen Draht zu den Bewohnern dieser Station, der mir fehlt. Und du bist nicht mächtig genug um mir zu schaden. Dich einzuweihen war ein kalkulierbares Risiko.
Du: <<linkappend "Ich fühle mich geschmeichelt. Also bin ich deine menschliche Handpuppe?">>
Kepler: Ja und nein. Ich habe Macht über dich. Aber du kennst mein Geheimnis. Du könntest mich verraten und mich in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Ich halte dieses Risiko für gering, aber es ist da. Ich spekuliere darauf, dass du die Vorteile unserer Partnerschaft erkennst. Alleine sind wir machtlos. Zusammen haben wir eine Chance etwas zu verändern.
Du: Ich habe nicht das Gefühl, dass sich hier groß was verändert.
Kepler: Veränderung braucht Zeit. Lukas Baltschewski hat uns aufgezeigt, was ich vermutet habe. Wir haben keinerlei Druckmittel gegen ihn in der Hand. Alles was ich aktuell gegen ihn ausrichten kann ist die gesamte Ebene zu vakumieren. Für gezieltere Aktionen brauche ich meine Augen und Ohren auf der Ebene. Information ist Macht. Deine Aufgabe ist also klar. Repariere meine Sensoren. Gib mir Kontrolle über die Ebene. Dann werden wir einen Weg finden Lukas zu kontrollieren.
Du: <<linkappend "Das klingt tatsächlich nach einem Plan.">>
<<if $LukasDeal is 1 or $LukasBetterDeal is 1>>Kepler: Lukas Schmiergeld anzunehmen war schlau und dumm zugleich. Du steckst jetzt in seiner Tasche. Dafür erwartet er eine Gegenleistung. Und er kann dich erpressen. Auf der anderen Seite, hätte er dir weitaus weniger vertraut, wenn du abgelehnt hättest. Ob du das Geld jetzt in die eigene Tasche steckst oder benutzt um die Lebensbedingungen im Hangar zu verbessern bleibt jetzt dir überlassen.<<else>>Lukas Schmiergeld auszuschlagen war nicht besonders klug. Du bist jetzt eine unabhängige Variable für ihn und somit schwer zu kontrollieren. Auf der anderen Seite hat er jetzt nichts gegen dich in der Hand. Du solltest seine Drohung nicht unterschätzen.<</if>>
Du: <<linkappend "Hab's zur Kenntnis genommen.">>
Du bist endlich beim Aufzug angekommen trittst ein. Mit deinem Generalschlüssel aktivierst du das Tastenfeld und drückst "Ebene 0 Promenade". Die Türen schließen sich.
[[Weiter->Promenade]]
<<set $HoboKing to 1>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>$name: <<linkappend "Danke, aber Lukas...ich will dein Geld nicht. Ich hab schon nen Job.">> Was ich will ist deine Unterstützung hier unten Ordnung zu halten. Wenn sich die Würmer weiter ausbreiten haben wir bald die ersten Infizierten. Und dann heißt es Quarantäne für das ganze Level. Dasselbe gilt für Feuer. Die Filter sind eh schon am Anschlag. Wenn ihr hier unten alle erstickt, wem ist dann geholfen? Mach die Iso-Panele wieder an die Wand und halt mir die Junkies vom Leib, damit ich meine Arbeit machen kann. Mehr will ich nicht.
<<linkappend "Lukas Reputation -1: Lukas wird sich an diese Entscheidung erinnern.">>
Lukas lehnt sich in seinem Sessel zurück. Mehr willst du nicht? Ich soll nur mal schnell die ganze Ebene isolieren? Was glaubst du was das kostet? Und dann muss ich Männer abstellen, die das bewachen, sonst ist das Zeug übermorgen wieder aus der Wand geruppt. Die Männer fehlen mir dann im Puff. Das merken die Freier natürlich. Und schon denkt der Erste: Eh, warum bezahl ich die Nutte eigentlich? Passt doch eh keiner auf. Und dass erzählt er dann abends seinen Kumpels beim saufen. Und dann denken die sich: wenn der Lappen damit durchkommt, mach ich das auch. Und auf einmal ist es ok den King zu bestehlen. Aber eh, wenigstens ist $name, der Hausmeister glücklich.
Lukas beugt sich vor. Seine Mine ist regungslos. Also...da du dich gegen die Karotte entschieden hast, kommt jetzt die Peitsche. Das hier ist meine Ebene! Und ich sage was hier geht. Und wenn dir dass nicht passt...na ja...sagen wir mal so...es gibt immer einen anderen Hausmeister. Und jetzt zisch ab. Ich habe zu tun.
[[Du verlässt Lukas Büro.->Kepler Nachbesprechung]]
<<set $LukasNoDeal to 1>>
<</linkappend>>
<</linkappend>><<linkappend "1000 Credits sind nicht gerade üppig.">>Wenn ich meine Pflichten hier unten vernachlässige könnte ich meinen Job verlieren. Dann helfen mir die 1000 Credits auch nicht viel.
<<linkappend "Lukas Reputation +2: Lukas wird sich an diese Entscheidung erinnern.">>
Lukas: Schau an. Schau an. Du kannst also doch an dich denken. Ok, du bekommst die 1500 Credits. Aber ich will Erfolge sehen. Komm wieder wenn die Situation dort oben unter Kontrolle ist.
[[Du verlässt Lukas Büro->Kepler Nachbesprechung]]
<<set $LukasBetterDeal to 1>>
<</linkappend>>
<</linkappend>><<linkappend "Lukas Reputation +1: Lukas wird sich an diese Entscheidung erinnern.">>
Lukas: Fein. Komm wieder wenn die Situation unter Kontrolle ist.
[[Du verlässt Lukas Büro->Kepler Nachbesprechung]]
<<set $LukasDeal to 1>>
<</linkappend>><<link "Option 1">><<set $option to "Option 1">><<replace "#option">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<link "Option 2">><<set $option to "Option 2">><<replace "#option">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<link "Option 3">><<set $option to "Option 3">><<replace "#option">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<set $option to "Auswahl">><span id="option"><<print $option>></span>
<<linkappend "Bestätigen">>Die Navigationsdüsen zischen ein letztes Mal, bevor das Raumschiff aufsetzt. Du schnallst dich ab, während der Reaktor herunter fährt. Die Beleuchtung des Innenraums wechselt von rot auf weiß.
Ein Bing ertönt aus dem Lautsprecher über dir.
Raumschiff: Sie haben Ihr Ziel erreicht: Kepler 6 - eine Raumstation der Eisner Immobilien Gruppe. Es it Freitag, der 30.November 2143, 7:53 Uhr. Ihr Arbeitstag startet in 7 Minuten.
<<link "Danke, ich kann lesen.">><<set $option to "Danke, ich kann lesen.">><<replace "#option1">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<link "Oh, shit. Schon so spät?">><<set $option to "Oh, shit. Schon so spät?">><<replace "#option1">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<link "Dir auch einen schönen guten Morgen.">><<set $option to "Dir auch einen schönen guten Morgen.">><<replace "#option1">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<set $option to "Auswahl">><span id="option1"><<print $option>></span>
<<linkappend "Bestätigen.">>
Raumschiff: Bitte denken Sie daran ihre Leistungskarte mitzunehmen und ihre Arbeit ordungsgemäß zu dokumentieren. Die EIG ist nicht verpflichtet undokumentierte Leistungen zu entlohnen.
<<link "Jaja, ich kenne das Prozedere.">><<set $option to "Jaja, ich kenne das Prozedere.">><<replace "#option2">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<link "Leistungskarte! Wo ist meine Leistungskarte?">><<set $option to "Leistungskarte! Wo ist meine Leistungskarte?">><<replace "#option2">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<link "Vergess ich doch nicht.">><<set $option to "Vergess ich doch nicht.">><<replace "#option2">><<print $option>><</replace>><</link>>
<<set $option to "Auswahl">><span id="option2"><<print $option>></span>
<<linkappend "Bestätigen.">>
Raumschiff: Eine Erinnerung: Die Räumung des Apartments 301 ist für heute angesetzt. Bitte kooperieren Sie mit den Mitarbeitern der Immo-Sec, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
<<linkappend "Immo-Sec? Auch so, du meinst eure private Schlägertruppe.">>
Raumschiff: Der Mieter 301 ist verpflichtet Ihnen die Schlüssel auzuhändigen. Bitte dokumentieren Sie die Übergabe.
<<linkappend "Na, sicher doch. Bleibt nur noch die Frage ob er heult oder mir eine rein haut.">>
Raumschiff: Achtung: Für ihren Umlaufbahn ist heute ein Schrott-Sturm vorausgesagt. Alle außer-stationären Aktivitäten sind zwischen 13 und 14 Uhr untersagt. Planen Sie entsprechend.
<<linkappend "Ich geh einfach ohne Anzug raus. Was hälst du davon?">>
Raumschiff: Die Eisner Immobilien Gruppe wünscht Ihnen einen sicheren und produktiven Arbeitstag.
<<linkappend "Leck mich!">>
Aus einem Schlitz im Amarturenbrett vor dir, fährt eine Karte nach oben.
<<linkappend"Du nimmst die Karte.">>
Sie hat die Größe einer DIN A5 Seite und ist aus dünnem gelbem Plastik. Folgende Anweisungen stehen darauf:
Leistungsauftrag für: Hausmeister 54f1 - $name
Datum: 30.11.2143
Ort: Kepler 6, Umlaufbahn 23020km
Leistungskatalog:
* Flure wischen
* Luftfilter wechseln
* Mülltonnen bereistellen (nach Müll-Kalender)
* Schlüssel von Mieter 301 entgegenehmen
Am Ende jeder Leistung ist ein Feld, für den Lochstanzer.
<<linkappend "Du drehst dich um.">>
Das Raumschiff ist ein alter Opel Stellaris. Transporter Ausführung. Es gibt keine Fenster. Das Armaturenbrett vor dir besteht aus einem Lautsprecher, einem Lochkarten-Leser und einem kleinen Bildschirm, kaum größer als deine Hand. Eine manuelle Steuerung gibt es nicht. Die K.I. steuert das Schiff.
Der Opel gehört der EIG. Kein Normalsterblicher kann sich ein eigenes Raumschiff leisten.
Der Laderaum ist direkt hinter dir, abgetrennt durch ein Fangnetz. An den Wänden stehen deine Arbeitsgeräte: Besen, Möppe, Eimer, Lappen und eine halbautomatische Putz-Drohne - alles sicher verankert und festgezurrt.
Im Laderaum befindet sich auch die einzige Tür des Schiffs.
[[Du verlässt das Schiff->Landungsbrücken]]
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>
<</linkappend>>Das Bordell ist ein schmaler Gang von dem aus mehrere notdürftig zusammengebastelte Kabinen abgehen. Hinter den Kabinen stöhnt, schreit und kichert es. Du läufst den Gang entlang bis du vor Kabine Nummer 7 stehst.
Der Raum ist kaum größer ist als die schmale Matratze die dort auf Paletten aufgebockt liegt. $SexPuppeName sitzt auf der Matratze. Als sie dich sieht richtet sie sich auf.
<<set $MadeSexWithPuppe to 1>><<nobr>>
<!-- 1. DAS BILD (Links / Hintergrund) -->
<div class="scene-container">
<div class="image-wrapper">
<img src="img/raumschiff.jpg" class="scene-image">
<!-- Hotspot 1 Lochkarte-->
<div class="hotspot" style="top: 57%; left: 25%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>
Die Leistungskarte hat die Größe einer DIN A5 Seite und ist aus dünnem gelbem Plastik.
<br>
<br>
<<linkappend "Nimm deine Leistungskarte.">>
<<set $punchcard to 1>>
<<run UIBar.unstow()>>
<</linkappend>>
<</replace>>
<</link>>
</div>
<!-- Hotspot 2 Raumschiff-->
<div class="hotspot" style="top: 57%; left: 41%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>Das Raumschiff ist ein alter Opel Stellaris. Transporter Ausführung. Der Opel gehört der Eisner Immobilien Gruppe. Kein Normalsterblicher kann sich ein eigenes Raumschiff leisten.<</replace>>
<</link>>
</div>
<!-- Hotspot 3 Deine Arbeitsgeräte -->
<div class="hotspot" style="top: 37%; left: 72%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>Deine Arbeitsgeräte: Besen, Möppe, Eimer - alles fest verstaut. Deine Werkzeugkiste hingehen steht einfach so auf dem Boden. Im Falle eines Crashs wird sie zu einem tödlichen Projektil. Naja, du hast ja ne Unfallversicherung...not!<</replace>>
<</link>>
</div>
<!-- Hotspot 4 Raumanzug -->
<div class="hotspot" style="top: 45%; left: 89%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>Dein Raumanzug könnte auf jeden Fall mal wieder in die Waschmaschine. Du willst gar nicht wissen was das für Flecken sind. Kotze? Kacke? Klebstoff? Irgendwas mit K. Das Logo ist noch von deiner alten Firma. Sehr professionell!
<br>
<br>
Du äffst die Stimme der KI nach: Die EIG ist nicht verantwortlich ihnen Arbeitsgeräte und Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Subunternehmer for Live Biatches!
<br>
<br>
<<linkappend "Du ziehst den Raumanzug an.">>
<<set $suitUp to 1>>
<</linkappend>>
<</replace>>
<</link>>
</div>
<!-- Hotspot 5 Luftschleuse -->
<div class="hotspot" style="top: 30%; left: 58%; width: 2%; height: 2%;">
<<link "">>
<<replace "#output">>Die Landungsbrücken von Kepler 6 liegen im dunklen, kalten Weltraum. Bereit für einen kurzen Weltraum-Spaziergang?
<br>
<br>
<<if $punchcard is 1>>Opel: Die EIG wünscht einen schönen Tag.
<br>
<br>
[[Raumschiff verlassen->Landungsbrücken]]
<<else>>Opel: Bitte vergessen Sie nicht Ihre Leistungskarte mitzunehmen.
<</if>>
<</replace>>
<</link>>
</div>
</div>
</div>
<!-- 2. DER TEXT (Rechts - Jetzt in eigener Box) -->
<div class="text-sidebar">
<h1>Opel Stellaris</h1>
<div id="output">
Wähle einen Hotspot.
</div>
</div>
<</nobr>><<run UIBar.stow()>>
<<set $HoboKing to 0>>
<<goto "Disclaimer">>